Die Vergessenen Reiche
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Aelyn

Posted on 14. April 202318. Mai 2023 by Der Archivar

„Ich habe genug von dieser Welt gesehen, um zu wissen, dass nichts unveränderlich ist.„

Elminster Aumar

eine Damen und Herren, heute habe ich die Ehre, Ihnen Aelyn vorzustellen – eine neugierige Feuer-Genasi-Bardin aus dem Unterreich. Mit ihrem Mithralhorn, das von Elfen hergestellt wurde, spielt sie wunderschöne Musik und ihr treuer, wenn auch unhöflicher, Taschenkrebs ist immer an ihrer Seite. Bewaffnet mit einem Rapier und einem Dolch hat sie bereits einige unglaubliche Heldentaten vollbracht, darunter die Rettung von Bewohnern vor der Sternenseuche und die Vernichtung des Herolds des Bösen auf dem Purpurberg-Tempel.

Aelyns größte Stärke ist ihre Neugier und ihr Verlangen, immer mehr zu lernen und zu erfahren. Während sie manchmal Schwierigkeiten hat, die seltsamen Sitten und Gebräuche dieses Landes zu verstehen, fühlt sie sich berufen, die Taten der Helden mit Liedern und Geschichten zu feiern. Mit ihrer abgetrennten Hand, die eine Kerze hält, und der Perle des Wasserdschinns Roya Ranbirsh, ist Aelyn eine wahrhaft einzigartige und inspirierende Persönlichkeit.

elfisches Mithralhorn
Kerze aus einer Hand
Muschel eines Dschinn
Taschenkrebs (Vertrauter)

Nachtal 1355 / Hammer 1356 – Zwischenspiel Aelyn

Die folgenden Ereignisse haben sich nach dem Abenteuer Schatten der Vergeltung zugetragen.

In fernen Zeiten, als die Lieder der Abenteuer noch jung waren und die Geschichten der Helden sich wie Sterne am nächtlichen Himmel über die Lande spannten, da begab sich die Feuergenasi Aeylin, eine Bardin von außergewöhnlicher Anmut und Leidenschaft, auf eine unvergessliche Reise. Ihr Ziel war die Stadt Zazesspur, ein Ort, wo Magie und Mysterien in den schattigen Gassen lauerten.

Aeylin hatte von der verschwundenen Magierin Nyalna’dar gehört, einer geheimnisvollen Hexe, die ihr Zuhause nicht nur mit festen Schlössern, sondern auch mit einem Netz aus Magie und Geheimnissen umwoben hatte. Doch das war nicht alles, was Aeylin hörte. Gerüchte besagten, dass jemand, vergeblich versucht hatte, in das Haus der Magierin einzudringen. Doch Nyalna’dar blieb verschwunden, genauso wie die Magierin dem Grollen aus der Tiefe auf der Spur war.

Aeylin zog durch die schmalen Gassen von Zazesspur, ihre feuerroten Haare im Wind flammend. Ihr erstes Ziel war das Haus der verschwundenen Magierin. Mit ihrem Instrument in der Hand und einem Lied auf den Lippen, begann sie, die Tore der Magie zu durchdringen. Ihre Finger tanzten über die Tasten, und die Töne, die sie hervorbrachte, waren wie Sonnenstrahlen, die die Dunkelheit durchdrangen.

Die Bardin hoffte, dass die Magie, die das Haus umgab, auf die Melodie ihres Liedes reagierte. Ihre Stimme hob sich in den Höhen, als sie die Worte eines alten Zauberspruchs sang, den sie einst gelernt hatte. Die Bardin spürte, wie die unsichtbare Barriere erzitterte, aber nicht nachgab, selbst als sie die Musik in ihrer tiefsten Seele fühlte.

Das Haus der Magierin öffnete sich nicht, aber Aeylin fand Spuren von der Straß und eine gelbe Feder, welche der Eindringlich verloren hatte. Und sie erfuhr, dass die Magierin eine alte Schriftrollenkammer in der Papiermühle betrat. Doch die Dunkelheit, die sie in der Schriftrollenkammer erwartete, war erdrückend. Spinnweben hingen von den Decken, und der Staub der Jahre lag wie ein Schleier über allem. In der Mitte des Raumes stand ein Tisch, auf dem eine Schriftrolle lag, es war das Buch, welches die Magierin gelesen hatte. Aeylin näherte sich und las die Schriftrolle. Sie erfuhr, dass die Magierin den Geräuschen aus der Tiefe gefolgt war, auf der Suche nach einem Geheimnis, das die Welt in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Doch irgendwie ist etwas geschehen.

Aeylin seufzte, doch sie wusste, dass ihre Reise noch lange nicht beendet war. Mit einem letzten Blick auf das verlassene Haus der Magierin verließ sie es und setzte ihren Weg fort, immer auf der Spur von Nyalna’dar und dem Grollen aus der Tiefe. Ihre Lieder würden diese Geschichte weitertragen, bis sie eines Tages in den Legenden und Liedern der Welt verewigt wäre. Sie konnte nur hoffen, dass die Dinge, denen sie derzeit keine Bedeutung beimaß, auf ihrer Reise noch Bedeutung bekommen würden.


Marpenot 1355 – Zwischenspiel Aelyn

Die folgenden Ereignisse haben sich nach dem Abenteuer Gedanken des Todes zugetragen.

In der prächtigen Hauptstadt Zazesspur, die einst für ihre prächtigen Gärten und die besten Handwerker im ganzen Königreich bekannt war, fand an diesem sonnigen Tag eine ungewöhnliche Zusammenkunft statt. Eine Feuergenasi Bardin namens Aelyn traf sich mit einer Gruppe von gnomischen Musikanten auf eine Jam-Session im Park. Während die Sonne auf die Blätter der Bäume schien und die Vögel fröhlich zwitscherten, begannen die Musiker zu spielen.

Aelyn fügte sich nahtlos in die Gruppe ein und trug mit ihrer feurigen Stimme zu einer berauschenden Melodie bei, die das Publikum verzauberte. Der Klang von Flöten, Trommeln und Trompeten füllte die Luft und ließ die Menschen im Park tanzen und klatschen. Doch plötzlich unterbrach ein seltsames Ereignis die harmonische Atmosphäre. Ein kleiner Kobold taumelte über die Wiese und fiel direkt vor die Füße von Aelyn. Der Kobold murmelte etwas von einem verlorenen Drachen, bevor er weinend zusammenbrach.

Ein kleiner Drache, der aus bunten Stofffetzen gemacht war, wurde ihm gestohlen. Aelyn beschloss, dem Kobold zu helfen. Sie bestrafte die Diebe, kletterte auf den Baum wo diese ihn versteckt hatten. Der Kobold war so glücklich, dass er Aelyn mit einem Kuss auf die Wange dankte. Aelyn, die von der Zuneigung des Kobold gerührt war, lächelte und setzte sich wieder zu den Musikern, um das Konzert fortzusetzen.

Das unerwartete Ereignis störte die Jam-Session nicht und die Gruppe spielte weiter, als ob nichts passiert wäre. Aelyn verließ den Park voller Freude und Zufriedenheit. Es war ein schöner Tag für sie, voller Musik und Freundlichkeit, und sie freute sich darauf, weitere Abenteuer zu erleben. Und zwar so entspannt, dass sie bei ihrem ersten Rettungswurf im Vorteil ist.

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