„Manche Leute haben mich als Teufel bezeichnet und ich muss sagen, das ist schon sehr schmeichelhaft. Aber Dämon? Da hört der Spaß auf.„
Kallista von Grauburg


ört, hört! Lasst euch erzählen von Kallista von Grauburg, einer edlen Tieflings Adeligen aus der Stadt Tiefwasser. Sie beherrscht das Langschwert mit Leichtigkeit, gelernt von einem Gladiator aus ihrer alten Heimat auf der Feuerebene. Mit ihrem Siegelring und edlen Kleidern, sowie immer einem Schlauch besten Weins bei sich, zeigt sie ihre Stellung und ihren Respekt für das einfache Volk.
Doch unterschätzt sie nicht ihren Kampfstil, der brutal und hart ist, wenn sie in den Ring steigt. Kallistas größte Heldentat war die Wiederbeschaffung eines wertvollen Schmucks aus dem verfluchten Opernhaus von Athkatla. Doch passt auf, Freunde, wenn ihr versteckte Beleidigungen oder Drohungen aussprecht, denn ihr Zorn ist gefürchtet.
Nachtal 1355 / Hammer 1356 – Zwischenspiel von Grauburg
Die folgenden Ereignisse haben sich nach dem Abenteuer Schatten der Vergeltung zugetragen.
In den prunkvollen Hallen des Hauses der Unbeugsamen in Zazesspur, wo das Klirren von Gläsern mit dem Klingen von Edelsteinen konkurriert und der Duft von Intrigen schwer in der Luft liegt, betritt Kallista von Grauburg die Szene. Die tapfere Tieflings-Adelige aus der stolzen Stadt Tiefwasser, inmitten des schillernden Festes von Fürst Kalvinus von Kaltbrück, trägt die Last einer heiklen Mission.
Ihr Blick, von einem schwelenden Feuer der Entschlossenheit erleuchtet, sucht unauffällig nach den Gesichtern der adeligen Gäste. Im Auftrag von Oberst Irina Grauwinter, der hingebungsvollen Kommandantin der Stadtwache von Zazesspur, versucht Kallista die dunklen Geheimnisse des Adels zu ergründen. Ein Hauch von Verschwörung liegt in der Luft, und die Tiefling-Adelige tanzt geschickt zwischen den Schatten der Tanzenden, besonders elegant Baron Faneuil von Hardisty auf der Suche nach den verborgenen Fäden, die das Netz der Intrige knüpfen.
Doch die Adeligen, gehüllt in Seide und Lügen, spüren den Blick der eifrigen Spionin. Kallista, trotz geschickter Täuschung, findet sich in einem Tanz der Worte und Höflichkeiten gefangen, während sie vergeblich versucht, die wahren Absichten der feinen Gesellschaft, wie der wütend und traurige Graf Pest von Hhune zu entwirren. Inmitten des prächtigen Festes wird Kallista von Grauburg zu einer einsamen Schattenkriegerin, die die Finsternis durchdringen muss, um das Licht der Wahrheit zu finden.
Marpenot 1355 – Zwischenspiel Kallista von Grauburg
Die folgenden Ereignisse haben sich nach dem Abenteuer Gedanken des Todes zugetragen.
Kallista von Grauburg war eine beeindruckende Persönlichkeit. Trotz ihrer zierlichen Statur und ihres Adelsstandes, war sie nicht bereit, sich von den grausamen Umständen des Bürgerkriegs in Tethyr unterkriegen zu lassen. So beschloss sie, an einem illegalen Grubenkampf teilzunehmen, um sich etwas Geld zu verdienen und ihre Kampffähigkeiten zu verbessern.
Sie betrat die Grube, bereit für den Kampf, ihre eleganten Gewänder bedeckt von einer Schutzrüstung. Trotz ihres Adelstitels. Die Menge tobte und feuerte die Kämpfer an, während Kallista ihr Schwert zog und bereit war, sich zu verteidigen. Manche wollten sogar eine Ähnlichkeit zur blutigen Herzogin in ihr erkennen.
Sie konnte ein paar Kämpfer besiegen und denkt, sie könne sich gegen alle Herausforderungen stellen. Aber als sie gegen den Oger Schädelbruch, sein Gesicht von Narben und Schnitten gezeichnet, seine Augen sind blutunterlaufen und mit einem hasserfüllten Blick, kämpfte, konnte sie nicht mehr auf den Beinen bleiben. Ihr Schädel dröhnte, und sie fiel zu Boden. Obwohl sie den letzten Kampf verloren hatte, hatte sie eine Börse von 25 Goldmünzen verdient.

