Die Vergessenen Reiche
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Ein neuer Auftrag

Posted on 15. Januar 202415. Januar 2024 by Geschwister Arkanthal

Wir haben den Mord des Gelehrten in Calimport aufgeklärt und hatten die Möglichkeit in der Bibliothek zu studieren. Im Hof gibt es einen großen, alten Affenbrotbaum, angeblich aus den 4 Elementen erschaffen. Dort ist unser bevorzugter Studienort. Eines Tages kommt Aelyn aufgeregt zu uns, sie hat einen Trakt entdeckt, der früher Goldensteintrakt hieß, jetzt ist es der Trakt der Morgenröte.

Diesen Trakt haben wir auf den Bauplänen des Gelehrten gesehen. Wir sehen, einiges wurde umgebaut, als wir uns umsehen, aber die Grundstruktur ist noch gleich. Wir fragen Titiana al Rahima danach, aber es gibt keine großen Geschichten darüber. Wir sehen uns nochmal die Baupläne an. An deren ursprünglichen Platz finden wir eine elfische Karte. Sariel Galanodel ist überglücklich, dass diese wertvolle Antiquität gefunden wurde. Darauf ist die Geschichte des Elfenreichs von Cormandor verzeichnet.

In der Kartenrolle befindet sich auch noch ein Beutel mit einem Kristallpendel, das aber nicht elfischen Ursprungs ist. Kallista spürt eine Art spirituellen Glockenschlag. Das Pendel zeigt nichts an, sondern lässt die Seele vibrieren. Es scheint von Gnomenhand gemacht und ich glaube, es hier schon gesehen zu haben, auf einem Fresko in der Akademie. 

Ulfgar schätzt, es ist fast 3000 Jahre alt. Ein mächtiger Magier hat 4 Elemente um sich. Mit Hilfe einer Schale hat er 4 Gegenstände erschaffen, eines schaut aus wie unser Pendel. Diese Geschenke wurden vier Elementaren übergeben, der Kristall dem Erdelementar, ein Schwert dem Luftelementar, ein Ring dem Feuerelementar und was auch immer der Wasserelementar bekommen hat, ist schwer zu erkennen. Es wirkt wie ein flacher Kuchen, in dem etwas steckt. Wir schwingen das Pendel vor dem Affenbrotbaum, nichts passiert außer einer Seelenvibration.  

Am nächsten Tag kommt ein junger Mitarbeiter der Magierakademie mit einer wichtigen Nachricht. Eine Kuh ist da und Ulfgars Freund Gothrok. Doch dann will Titiana umgehend mit uns sprechen. Drinnen stehen einige aufgeregte Leute, sie meinen Xoramutha wir in einer Senke in der Wüste gesungen, die erst neu entstanden ist. Drei Karawanen haben das gehört. Es sind etwa drei Stunden zu Fuß dorthin. 

Wir nehmen Proviant mit und gehen in die Wüste. Wir hören den Gesang. Es ist eine einzelne Stimme mit urtümlichen Akzent. Wir gehen hinein, während Gothrok draußen ein Lager aufschlägt. Es wird wärmer, je tiefer wir gehen und kommen in eine brennende Höhle. Ein Feuerifrit ruft unseren Namen, denn er braucht unsere Hilfe. Die Ebene des Feuers wurde verwundet. Er spürt den Schmerz, kann die Wunde aber nicht finden.

Mit Hilfe des Pendels könnte das gelingen. Zum Glück ist die Wunde nicht auf der Feuerebene, sondern bei einem Übergang dorthin. Wir erfahren noch die Namen der großen Elementare: Zamin Ruach Vaju ist der Erdelementar der Versammlung, Haava Shunavas ist der Luftelementar, Asa Piroscha der Feuerelementar, Roja Rambirsh der Wasserelementar.

Ein Ring aus Feuer umschließt uns. Wir finden uns unter einem düsteren Himmel mit aschgrauen Wolken. Die Bäume zerfallen. Wir sind wohl auf der Schattenebene gelandet. Der Kleriker holt das Pendel heraus, das nun in eine Richtung weist. Wir gehen in Richtung einer sehr kleinen Stadt mit schönem Schlossteich. Die Burg ist nicht höher als ein Stiefel.

Im Schlossteich befindet sich ein Segelschiff mit Edelstein darin. Der Teich greift Ulfgar an, es ist ein Grauschlick. Wir töten ihn und Ulfgar kann das Schiff an sich nehmen. Vanril gehe von uns weg, Richtung Klippe, aber er stürzt sich zum Glück nicht hinunter. Wir folgen weiter dem Pendel, eine tiefe Trauer erfasst die anderen.

Wir kommen an einem Steinrelief vorbei, eine Art Landkarte. Darauf finden wir eine Abkürzung. So kommen wir schneller zu einem brennenden Leintuch, in dem eine Klinge steckt. Es handelt sich um ein Portal zur Feuerebene. Die blutige Klinge hat das Portal brutal geöffnet. Wir ziehen das Wind-Schwert heraus. Das Portal schließt sich langsam. Die Ebene erzittert und verschwimmt mit säuselndem Pfeifen. 

Plötzlich befinden wir uns an einem anderen Ort. Chaos ist ausgebrochen und wir sind im Zentrum davon. Es ist eine laue Nacht, wir sind bei einem Orchester mit Zusehern und einer Ritterkompanie. Es scheint sich um eine Art Freiluftkonzert zu handeln und wir sind vor der ersten Reihe aufgetaucht. Es sind die Ritterfarben von Cormyr. Ich meine wir wollen zu Lord Dunkelblatt.

Dann merken wir, wir stehen vor dem Hoforchester des Königs. Magier haben die Luft hier lau gemacht. Die Soldaten führen uns ab. Ein paar Stunden später steht Lord Dunkelblatt vor unserer Zelle. Er meint er hat gerade an uns gedacht und braucht unsere Hilfe. Wir werden also in seine Villa geführt. Ein Buch mit Malereien liegt auf einem Lesepult, die Geschichte über böse Götter und den Mielikki-Avatar. Der Baum des Lebens hat ein verdorrtes Land geheilt.

Lord Dunkelblatt kommt in den Salon. Ein gestohlener Ring seiner Familie ist kürzlich aufgetaucht, der Ring der Schatten. Seine Nichte hat ihn gestohlen und nun wollte man ihn bei einem Hehler verkaufen. Mit Hilfe des Tagebuchs konnte er Schandtaten seiner Nichte nachvollziehen und hat seine Fühler ausgestreckt. Der Ring ist aus mysteriösem schwarzen Metall, mit Feuereinschlüssen und einem tiefroten Rubin. Der Ring passt auf jeden Finger und man kann damit einen Feuergeist beschwören, Feuer erzeugen, Schatten vertreiben und Licht erzeugen. Wir sollen den Ring finden und verwahren, wenn möglich bei ihm vorbeibringen.

WIr nutzten wieder den Elfenpfad, kaufen wieder Kuh, Schaf und Ziege. In Zazesspur gehen wir zu Sebastian. Wir hören, die blutige Herzogin ist gerade nicht hier. Sie ist im Wald, um mit den Elfen zu verhandeln. Trym hört sich nach dem Hehler um. Gemma Steinschläger hat erst seit einigen Monaten das Geschäft ihres Bruders übernommen. Ihr wurde der Ring angeboten. Der Verkäufer hat seinen Namen nicht genannt, aber er wollte 300GM. Trotzdem kennt sie ihn, es ist “Wolfskralle”, ein Hauptmann der Kristallwölfe. 

Deren Hauptquartier befindet sich in einem abgebrannten Bauernhof im Süden. Der Ring ist aber weiter östlich, in einem kleinen Dort namens Truntgrund. Wir brechen auf und kommen einen Tag später an. Wir betreten den Gasthof. Als Aelyn singt, tauen die anderen Gäste auf. Eine Bewohnerin meint, wir sollen hier nicht übernachten, denn die Mönche im Tempel sind seltsam. Vier mürrische Männer lagern da drinnen.

Natürlich müssen wir dorthin schauen. Aelyn lässt drei der Männer schlafen, einer ist bereits tot. Der Weg zur Treppe wurde freigeräumt. Wir gehen hinunter, sehen pulsierendes Licht aus einem aufgebrochenem Raum. Die Quelle ist eine pulsierende Lichtkugel. Drei Objekte liegen auf einer Säule, ein Tontiegelchen, ein Ring und eine Schale. Sieben Maden winden sich im zerbrochenen Tiegel, drei davon können wir zerquetschen, die anderen teleportieren weg. Ulfgar repariert den Tiegel und so können wir eine elfische Inschrift lesen “Weltenbrand innewohnend – Gefahr”. Beim Weltenbrand handelt es sich um eine Art Seuche bzw. Fäulnis.

Wir gehen wieder hinauf. Ein Typ wird umgebracht, zwei bleiben schlafen. Wir sagen den Gasthofleuten Bescheid und reisen zurück nach Zazesspur. Dort bringt uns die Köchin zum Anwesen, wo wir Lord Dunkelblatt treffen. Er ist magisch hierher gereist und will uns für längere Zeit anheuern. Er würde für unseren Unterhalt aufkommen und wir dürfen im Anwesen hier wohnen. Er hat das Eigentum mit dem Stadtrat geklärt. 

Wir sollen herausfinden, welche Pläne die blutige Klinge hat und die Schandtaten seiner Nichte wieder gut machen. Es blitzt. Die Magierin aus Calimport meint, dass der Weltenbaum stirbt. Wir erzählen von den Weltenbrand-Maden. Wir teleportieren mit ihr mit. Vier Maden haben sich im Baum verwurzelt. Wir forschen nach, was wir tun können.

Der Samen des Weltenbaums könnte auch den Affenbrotbaum heilen. Rachim al Dragonis ist ein Magier, der einen Samen haben könnte. Er hat sich eine eigene Dimension erschaffen, doch seine Domäne ist in Finsternis gefallen. Wir bekommen ein Portal dorthin. Die Finsternis fühlt sich nass und feucht an. Feuer und Flammen ersticken, doch der Ring funktioniert. Die Finsternis windet sich wie ein Tier.

Vanril verwendet das Pendel, wir können dem Weg folgen, aber es ist nicht so stark wie letztens. Dann stehen wir vor der Ruine eines Turms, etwas ist erwacht. Wir finden den Samen, der von innen leuchtet. Er fühlt sich voller Leben an, also nehmen wir ihn und reisen zurück. Wir öffnen das Siegel mit dem Schwert, nehmen den Samen heraus. Die Priesterin und die Magierin setzen den Samen in den Weltenbaum ein.

Die Maden quellen heraus und werden zu ekligen Pfützen. Das Siegel ist tiefblau, formt einen Tropfen. Wir haben alle Elementar-Geschenke, den Tropfen, das Schwert, das Pendel und den Ring. Die Magier in der Akademie diskutieren immer noch, was zu tun ist. Titiana meint, Calimport braucht Leute wie uns. Sie will uns als schnelle Eingreiftruppe der Magiergilde. Wir könnten im Turm wohnen.

Wir gehen in die Taverne. Es knistert, als wir zusammensitzen. Die Versammlung der Elementare erscheint. Sie meinen, das Gleichgewicht der Elemente ist gestört. Wir haben gezeigt, dass wir für sie kämpfen. Sie würden uns ein Quartier geben, vor der Küste von Amn und wir hätten Elementarwesen an unserer Seite. Roya wäre unser Hauptansprechpartner. Wir sollen für sie das Gleichgewicht der Elemente wiederherstellen.

Wir entscheiden uns für Lord Dunkelblatt. Am nächsten Tag machen wir das Ritual beim Baum, geben die Gegenstände in die Schale, sie brodelt und bebt. Das Licht verschwindet, in der Schale ist nun ein außergewöhnlicher Schlüssel für ein mystisches Portal.

(2023-08-11)

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