WIr hören Flötenmusik und finden uns auf einer Lichtung im Wald wieder. Auf einem Baumstumpf sitzt ein Junge und spielt Musik. Er sagt der Wald braucht unsere Hilfe, der Junge ist verstummt, deutet auf einen Pfad und meint, wir sollen diesem folgen. Dann spielt er wieder. Als wir wieder aufschauen, ist er weg. Der Wald wirkt derzeit normal, doch weiter drinnen kommen wir an einem hustenden Eichhörnchen vorbei, das grauslich aussieht und den Zwerg anspringt.
Der Halbork zieht es herunter und zerquetscht es. Auch die Pflanzen und Bäume sehen hier seltsam aus, weißen Fäulnis und Pilzbefall auf. Wir gehen vorsichtig weiter und bemerken ein kleines Dorf in der Nähe, aber auch das Rauschen von Wasser. Ein prachtvoller Baum steht auf einer Insel im Dorf . Das Dorf wirkt verlassen, doch wir sehen große rote Blasen, die Sporen beinhalten.
Dann sehen wir von Pilz bewachsene und gesteuerte Menschen. Eine Waldläuferin ist auch noch hier, die meint, die Einsiedlerin könnte uns helfen, in den Tempel zu kommen um dort die Tränen der Mielikki zu holen und das Dorf zu retten. Sie weiß auch den Weg dorthin. Wir gehen los und finden die Hütte, deren Schutzsymbole im Wind klirren.
Eine alte Halblingsfrau steht vor uns, winkt uns herein. Wir fragen sie nach der Fäulnis. Sie meint, im Schloss des Königs sollte sich sein Schwert befinden, mit dem wir in den Tempel kommen. Doch das Gewölbe, in dem sich das Monster mit dem Schwert im Rücken befinden soll, wurde angeblich von Helden zugeschüttet. Auch das Schloss selbst ist eine Ruine. Die Träne der Mielikki soll im Sonnenlicht funkeln. Außerdem kann sie uns noch erzählen, dass es einen Geheimgang vom Schlossbrunnen aus ins Gewölbe gab. Sie weißt auch, dass der Verderber die Fäulnis gebracht hat.
Am nächsten Tag gehen wir zur Ruine, auch wenn der Weg dorthin nicht einfach ist. Ein Tor versperrt uns den Weg. Es scheint magisch geschlossen zu sein. Der Paladin öffnet das Siegel und wir suchen den Brunnen. Wir finden keinen Zugang, also gehen wir zum Thronsaal. Der tote König sitzt im Thron. Nachdem wir ihm etwas Wein gegeben haben, können wir mit ihm reden, ein witziges Gespräch, aber auch hier finden wir keinen Zugang, also gehen wir wieder zum Brunnen.
Tatsächlich können wir nun den Geheimgang öffnen und kommen in einen Weinkeller. Es geht weiter ins tiefste Gewölbe. Dort finden wir die Überreste des Monsters und das Schwert des Königs. Es ist ebenso desolat wie die meisten anderen Sachen hier. Doch eine der Krallen des Monsters leuchtet, also nehmen wir auch die mit, genauso wie ich mir die Krone des Königs nach dem Gespräch mit ihm genommen habe.
Wir gehen zurück ins Dorf, haben das Gefühl, die Fäulnis hat sich innerhalb des letzten Tages verstärkt und das Zentrum davon ist der Tempel. Der Barbar öffnet mit der Kralle einen leichten Spalt. Wir gehen in den Tempel. Die Waldläuferin ist auch da. Sie meint, wir müssen uns beeilen, der Verderber hat mitbekommen, dass wir hier sind.
Wir beeilen uns, um ins Innerste Heiligtum zu kommen. Im Zentrum befinden sich ein Altar der Mielikki und ein schimmerndes Objekt. Davor steht eine Gestalt, die wie eine hölzerne Figur wirkt. Sie meint, wir kommen wohl zu spät. Ich klaue die Perle und laufe mit dem Schurken gemeinsam hoch, während die anderen auf ihn schlagen. Die Bewohner*innen stellen sich uns in den Weg, doch es gelingt dem Schurken schließlich die Perle hochzuhalten, sodass Licht auf sie trifft.
Es gibt eine gleißende Explosion. Ein heißer Schwall Weihwasserdampf breitet sich aus. Die Dorfbewohner sind wieder normal, nur noch etwas verwirrt. Ein Eulenbär kommt auf uns zu. Er verwandelt sich in einen alten, dicken Mann. Er ist der Tempelvorsteher und fragt, was wir gemacht haben. Ich meine, dass wir die Stadt gerettet haben.
Er hingegen hält uns entgegen, dass die Waldläuferin die Fratze der Finsternis aus dem Tempel gestohlen hat, wo sie bisher verwahrt war. Sie ist definitiv geflohen. Doch immerhin haben wir diese Fäulnis aufgehalten. Der Barbar bekommt als Dank einen Hammer aus der Kralle geschmiedet, der Schurke eine Heldenstatue, der Paladin eine Schriftrolle als Hinweis zur Fratze, Auf dem Sockel der Statue werden all unsere Namen stehen.
(2023-02-24)

