Die Vergessenen Reiche
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Marpenot 1355 – Zwischenspiel Vanril Eichenlaub

Posted on 18. Mai 202326. Januar 2024 by Der Archivar

Die folgenden Ereignisse haben sich nach dem Abenteuer Gedanken des Todes zugetragen.

In den schattigen Gassen von Zazesspur schlenderte Vanril Eichenlaub, ein halbelfischer Kleriker des Tempus, mit einem eifrigen Funkeln in den Augen umher. Sein Auftrag war klar: Er sollte Gebetskette der Andacht für die Kirche finden, der den Gläubigen bei ihren Gebeten Unterstützung gewähren würde.

Mit jedem Schritt spürte Vanril die Spannung in der Luft. Die Hauptstadt Tethyrs, von Bürgerkrieg und Unruhe gezeichnet, war ein wahrer Schmelztiegel der Magie und der zwielichtigen Geschäfte. Er wusste, dass seine Suche keine leichte Aufgabe werden würde.

Nachdem er zahlreiche Geschäfte und Händler besucht hatte, stieß Vanril schließlich auf eine verschrobene Händlerin in einem abgelegenen Laden. Mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen deutete sie auf eine verstaubte Truhe und sagte: „In dieser Kiste findest du, wonach du suchst, junger Kleriker. Doch sei gewarnt, die Macht dieses Gegenstands ist nicht zu unterschätzen.“

Vanrils Herz schlug schneller, als er die Truhe öffnete und darin die wunderschöne Gebetskette der Andacht erblickte. Mit jedem einzelnen Anhänger, der kunstvoll an der Kette hing, konnte er die Anwesenheit der Götter spüren. Es war ein Moment tiefer Verbundenheit, der den Kleriker erfüllte.

Doch die verschrobene Händlerin hatte noch mehr zu bieten. Neben der Gebetskette fand Vanril einen Beutel mit Staub der Trockenheit, einem kostbaren Gut, mit vier Prisen um 300 GM. Dieser Staub könnte in den richtigen Händen wahre Wunder vollbringen.

Seine Neugierde trieb ihn weiter und er entdeckte zwei Pfeile, die mit einer magischen Aura umgeben waren. Sie waren von höchster Handwerkskunst und von unschätzbarem Wert. Die beiden Pfeile für insgesamt 70 GM. Mit diesen Pfeilen könnte er seinem Glauben an Tempus noch mehr Stärke verleihen.

Vanril verließ den Laden mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und der Gewissheit, dass er seine Mission erfolgreich abgeschlossen hatte. Während er durch die Straßen von Zazesspur wanderte, mit der Gebetskette der Andacht in seiner Tasche, fühlte er sich bereit, den Herausforderungen des Krieges und der Unruhen entgegenzutreten. Er überlegte dabei, ob er, nach der Übergabe der Perlen noch einmal zur verschrobenen Händlerin zurückkehren sollte.

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