Die folgenden Ereignisse haben sich nach dem Abenteuer Gedanken des Todes zugetragen.
Es war ein düsterer Abend in Zazesspur, der Hauptstadt des zerrütteten Königreichs Tethyr. Die Straßen waren von Schatten durchzogen und das Murmeln der Unzufriedenheit lag in der Luft. Inmitten dieses tristen Szenarios begab sich Trym Hasenstark, eine gewandte Halblingsschurkin, auf eine ganz besondere Mission.
Im Auftrag ihrer geheimnisvollen Geheimorganisation streifte Trym von Taverne zu Taverne, um sich in Alkohol zu ertränken und den Gerüchten nachzugehen, dass Aelindra, die Dunkle Meisterin des Todes, ihre düsteren Fäden in der Stadt ziehen würde. Doch schon bald musste sie feststellen, dass diese Gerüchte nicht mehr als bloße Schatten waren, die von Mund zu Mund weitergetragen wurden.
Dennoch konnte sie inmitten ihrer Zechtour einen bemerkenswerten NSC treffen, der ihr Schicksal auf unerwartete Weise beeinflussen sollte. Es war ein Zwerg namens Haldar Steineisen, ein ehemaliger Bergarbeiter, der nun als Straßensänger sein Brot verdiente. Seine tiefen, resonanten Töne ließen die Gläser klirren und die Herzen der Zuhörer erbeben. Trym konnte nicht anders, als von seiner Musik in den Bann gezogen zu werden.
Doch das Schicksal spielte seine Karten aus, und Trym wurde in einer der Tavernen, der „Verzauberten Eiche“, unliebsam hinausgeworfen. Das hatte natürlich seinen Preis, und Trym musste mit Bedauern feststellen, dass ihre Zechtour sie um stolze 10 Goldmünzen ärmer gemacht hatte. Doch inmitten des Ärgers und der leeren Geldbörse konnte sie zumindest eine neue Freundschaft mit Haldara Steineisen knüpfen, ein gnomischen Gaunerin und Trickserin, welche Mitglied des geheimen Ordens der Hüter des Lichts ist.
Und so zog Trym, leicht benebelt und mit einem Lächeln im Gesicht, weiter durch die dunklen Gassen von Zazesspur, bereit, neue Abenteuer zu erleben und vielleicht sogar die Wahrheit hinter den Gerüchten über Aelindra, die Dunkle Meisterin des Todes, zu enthüllen.
